In dieser Gemeinschaft hat die Kirche eine Zukunft

Kehlens Kirchengemeinde feiert ihre Kirchenpatronin die Heilige Verena mit einem schönen Fest

Kehlen (wie) Alle sind gekommen zum Fest der Heiligen Verena, die Vereine samt ihren Fahnenabordnungen, die Musikkapelle und ganz viele Gäste. Jung und Alt und haben einen schönen Vormittag miteinander verbracht: Beim Festgottesdienstbei mit Pfarrer Josef Scherer, bei dem die „Misa Criolla“ erklang und beim zünftigen Frühschoppen vom Kirchengemeinderat im Gemeindehaus.

So feiert die Kirchengemeinde in Kehlen ihr Verenafest und das schon 866 Mal an diesem Ort. Diakon Martin Bernhard hatte in die Geschichtsbücher geschaut und diese schöne Tradition an Jahren aufgezeigt. 48 Mal schon feierte die Gemeinde in der heutigen Kirche ihre Schutzpatronin, die einst die Wohltäterin war für die Armen und Kranken. Sie hat ihr Leben gering geachtet und auf alles verzichtet. Sie hat das Kreuz getragen und den Lohn im Himmel erhalten“, schaute Bernhard weiter auf ihr Leben und auf „die lebendige Kirchengemeinde, die sich um den Altar versammelt hat“ und freute sich, „hier hat die Kirche eine Zukunft“.

Dazu spielte die Musikkapelle aus Kehlen, die die Fahnenabordnungen in die Kirche begleitet hatte und der Chor sang von hoch oben die Misa Criolla.Die südamerikanische temperamentvolle Messe von Ariel Ramirez, die mit dem stimmungsvollen Kyrie begann und dem prächtigen Tenor von Ulrich Müller. Aufs Gloria stimmte das Orchester gekonnt ein, mit Edith Schwarz an der Orgel, dem Klavier und Cembalo, die den Chor schon bei der Probe unterstützte. Mit Veronika Köb und Markus Lässer an den Schlagzeugen. Mit Klaus Bermetz am Kontrabass und Harald Fuchsloch an der Charango, der fünfsaitigen Gitarre, die das südamerikanische Lebensgefühl so herrlich verbreitete. Chorleiter Herbert Weiss‘ Dankeschön galt ihnen allen und seinem Chor und den Gastsängern, die beim Projekt dabei waren und die Herausforderung angenommen hatten, was nicht ganz leicht war. Spanisch war die Sprache, die Passagen mal gefühlvoll sanft, mal mit viel Temperament besetzt und mit ganz unterschiedlichen und fremden Rhythmen, was alle Stimmen forderte.

Der Dank war viel Applaus von den Besuchern, die begeistert waren von der schönen Messe für die Heilige Verena und dann gerne geblieben sind, zum Frühschoppen beim Kirchengemeinderat, der parat stand, mit Speiß und Trank. Dazu spielte die Musikkapelle unter der Leitung von Wolfgang Schuler, mit ihrem gewohnt guten und unterhaltsamen Musikprogramm, mit Solisten und Sängern und vielen schönen Einlagen.

Info:      Auch für Ehrungen nutzte Pfarrer Josef Scherer das schöne Fest und überreichte die Urkunden und Ehrennadeln vom Cäcilienverband an die Organisten der Kirchengemeinde: an Patrick Brugger und Manuela Rist für 20 Jahre treuen Dienst. An Brigitte Götz für 40 Jahre und an Pia Litz-Kehr, die schon 45 Jahre die Gottesdienste musikalisch begleitet. Und an die Ministrantinnen Julia und Ramona Welte, die seit 10 Jahren ihren Dienst in St. Verena verrichten.