"Zwölf" - die Wanderausstellung zieht weiter

Wo ist nur die Zeit geblieben?

Im Neujahrsgottesdienst schließt Pfarrer Josef Scherer die Wanderausstellung „Zwölf“

„Wo ist nur die Zeit geblieben?“. Das war Pfarrer Scherer’s große Frage beim Neujahrsgottesdienst in St. Verena, am Hochfest der Gottesmutter Maria. Nicht nur das Ende der Wanderausstellung vom Landesdenkmalamt war da gemeint, die nach vier Wochen in Kehlens Kirche zu Ende ging. Er sprach von jedem Tag, jedem Monat, jedem Jahr und vom ganzen Leben. „Unsre Zeit ist befristet“, machte er deutlich, „wir können sie versilbern, totschlagen und auch weiterschenken. Dann wird sie zum kostbarsten Geschenk!“. Dank sagte er allen, die ihre kostbare Zeit in die Wanderausstellung „Zwölf“ investiert hatten: Bei der Gestaltung dieser Ausstellung, bei der Vernissage ganz zu Beginn, beim Kinder- und Jugendtag, bei der Kirchenführung, beim Frühstück vom Kirchenchor, beim Lebendigen Adventskalender, beim Erkunden von dem, was einst war, was diese Kirche so werden ließ, wie sie heute ist. „Es war schön zu sehen, wie wichtig so vielen Menschen unsere Kirche ist“, schloss er den Gottesdienst, „es war spürbar. Gott ist mit uns“. Und im Gästebuch war ein Blick zurück zu lesen: „Eine Kirche, offen, hell, lichtdurchflutet, säulenlos – nicht (mehr) düster und angstbesetzt – welch‘ wunderbare Aufbruchsstimmung – damals“. (wie)