Dankeschön – für ein gelungenes Verenafest

Die Bescheidenheit hat Pfarrer Josef Scherer beim Verenafest am Sonntag im Festgottesdienst zum Thema gemacht und das Leid, das wächst, wenn die Menschen nicht zusammenarbeiten und füreinander da sind und allein der Hochmut der Sieger ist. Er nahm sich die Heilige Verena als Beispiel, die für die Kranken und Menschen in Not da war und all die Ehrenamtlichen, die heute die Kirchengemeinden und Gemeinden bereichern.

Davon gab es sehr Viele am Sonntag in Kehlens Kirche, unter all den Gläubigen und Gästen, die zum Feiern gekommen waren: Die Abordnungen der Vereine mit ihren Fahnenträgern, die Feuerwehr, den Spielmannszug, die Musikanten aus Kehlen und natürlich die Kirchengemeinderäte und -rätinnen, die all die Gäste mit Speis und Trank bestens versorgten. „Wir brauchen Menschen, die nicht nur auf sich selber schauen, sondern das Leben mit Anderen freudig gestalten“, sprach da Pfarrer Scherer, „und das heute mehr denn je“. Er gedachte auch der vielen Soldaten und 60 Millionen Toten, die nach dem Beginn des 2. Weltkrieges vor 80 Jahren ihr Leben lassen mussten. „Auch hier bei uns in Meckenbeuren“. „Herbeigeführt von Menschen, die sich hochmütig in den Mittelpunkt stellten und aufgebläht nur an sich selber dachten“. Demut sei ein Fremdwort gewesen und ist es auch heute wieder. Dabei bedeute Demut keineswegs, sich klein zu machen oder zu kuschen. Humus und Humor, stecke in dem Wort, was Erdverbundenheit bedeute, Bodenständigkeit, Wertschätzung und den Blick auf die Mitmenschen und das Miteinander. „Solche Menschen brauchen wir“. Auch die Heilige Verena war für andere. Sie pflegte Kranke gab ihnen zu essen. „Eine gute Namenspatronin für die Gemeinde“, schloss Pfarrer Josef Scherer seine Predigt und lud zum Feiern ein und zum großen Geburtstagsfest in der Kirchengemeinde St. Verena. Sein Dank galt auch dem Kirchenchor, der Verstärkung aus Meckenbeuren und Brochenzell hatte und dem neuen Chorleiter Christoph Theinert, den Pfarrer Scherer herzlich hier begrüßte. Und natürlich dem „Driemtiem vom Vrenele“ und Gabriele Zehrer, die wieder alles bestens im Griff hatte. Ein herzliches Dankeschön sagt sie allen weiteren Helfern, dem bewährten Team um Maria Scherer, den Damen am Kuchenbuffet, den Kuchenbäckerinnen und Spendern. (wie)