Kehlener Weihnachtsgrippe

1996 hatte Messner Paul Brugger seine Idee, in der Kehlener Kirche St. Verena eine Weihnachtskrippe zu erstellen, in die Tat umgesetzt. Die Vorarbeit hatte er schon über das Jahr geleistet. Es wurden mehrere Personen angesprochen, die gerne ihre handwerklichen und kreativen Fähigkeiten einbringen sollten.

Die Krippenlandschaft ist auf einer kreisrunden Platte dargestellt. Beginnend von der Schöpfung mit Adam und Eva im Paradies, dann die Menschwerdung Jesu über Kindheit und heilige Familie bis zum Kreuzestod Jesu, sollte alles im Kreis enden. Die Konstruktion des Aufbaus ist groß und stabil ausgefallen. Die Figuren sind in Stationen aufgestellt und im Untergrund verankert. Die bekleideten Figuren haben Köpfe und Hände aus Holz geschnitzt vom Künstler Hammer aus Egg-Großdorf im Bregenzer Wald. Die Figur selbst hat einen ausgestopften Leib. Hände und Füße aus starkem Draht sind mit Stoffstreifen umwickelt. Die Füße stehen in Bleischuhen verankert in der Bodenplatte (um Diebstahl vorzubeugen).

Die der Weihnachtsgeschichte und dem Leben Jesu nachempfundene Bekleidung (Kopfbedeckung sowie die Schuhe) wurden in Handarbeit hergestellt. Dabei wurden natürliche Formen und Farben, (nicht Gold und Glitzer) ausgewählt. Die Krippenlandschaft ist in mehreren Jahren gewachsen. Im ersten Jahr waren nur die heilige Familie mit Ochs und Esel, Engel und wenige Hirten beim Jesuskind, sowie die Figuren der Verkündigung, der Kindheit Jesu und die Heilige Familie in der Krippe vorhanden. Die heiligen drei Könige kamen ein Jahr später dazu und haben dann die ganze Krippe vervollständigt.

Die ganzen 23 Jahre haben die Messner und viele Helfer den Auf- und Abbau bewältigt. Es zeugt von viel Liebe und Einsatzbereitschaft für die Kehlener Weihnachtskrippe (Elisabeth Eberle)