Beim Verenafest in Kehlen am Sonntag, am Fest zum 50. Weihetag der Kirche überreichte Pfarrer Josef Scherer den Ehrenbrief des Bischofs an den Chorleiter Herbert Weiss und die Ehrenurkunde des Cäcilienverbandes der Diözese. Seit 50 Jahren ist er erfolgreicher Chorleiter. 30 Jahre davon in St. Verena Kehlen. Zum Ende des Jahres geht er in den wohlverdienten Ruhestand.

An der Musikhochschule in Bukarest hat Herbert Weiss studiert, war Chorleiter in Temesvar in Rumänien und 10 Jahre lang Kulturinspektor. Diese Funktion führte ihn 1971 als Delegiertenleiter nach Spaichingen, wo er Erwin Teufel kennenlernte, der ihn nach Deutschland holte. Rektor Günter Bader war es, der seine Freunde, den Musiklehrer und Oberstudienrat und seine Ehefrau Ingeborg an den Bodensee holte. Herbert Weiss ins Graf-Zeppelin-Gymnasium nach Friedrichshafen und Ingeborg Weiss an die Theodor-Heuss-Schule nach Meckenbeuren. „Die Integration der banaten Schwaben ist bestens gelungen“, freute sich Herbert Weiss am Sonntag und ist dankbar für die wunderschönen Jahre hier. 10 Jahre war er neben seinem Lehrauftrag Chorleiter in St. Columban, vom Jugend- und bald auch dem Kirchenchor. 30 Jahre sind es nun schon im Kirchenchor in St. Verena. Viele große Messen die er mit seinem Chor hier sang, waren immer wieder ein Highlight für den begabten Musiker und ganz besonders das Konzert in Temesvar im Jahr 2000. Der Abschied fällt dem leidenschaftlichen Chorleiter sehr schwer: „Von den unheimlich netten Menschen hier und dieser wunderbaren Gemeinschaft“.